Erich-Kästner-Schule


 
WETTBEWERB

Der Entwurf für den zentralen Schulhof der Erich-Kästner-Schule bietet ein stabiles Grundgerüst mit eindeutiger Wegeführung. Dieses Gerüst kann im weiteren Entwurfsprozess und in Beteiligung mit der Schule mit zusätzlichen und angepassten Inhalten gefüllt werden. Dies in dem vorgegebenen Rahmen möglich, ohne den Gestaltungsrahmen zu verändern.
Bestandteile des Entwurfs sind:

ADRESSBILDUNG
1. Bildung einer Achse – Entlang der neu definierten Achse lenken kleinkronige Bäume den Blick. Zwischen den Gebäuden entstehen kleine Plätze. Die verschiedenen Räume erhalten eine Verbindung. Sie. Die Wegeverbindung zur U-Bahn Farmsen endet in einem kleinen Platz und wird hier zusätzlich betont.
2. Umgang mit der Zaunanlage – Die Zaunanlage wird aufgearbeitet. Der Zaun ist Teil der Platzgestaltung.

LEITSYSTEM
Zur Orientierung wird auf dem Schulgelände ein Leitelement aus farbig abgesetzten Plattenbändern verwendet. Hiermit werden Gebäudeeingänge betont und Grundstückszugänge markiert.

 

 

NUTZUNGSGRENZE
Die Schulhofflächen der Erich-Kästner-Schule und der Berufsschule G16 werden durch eine Baumachse gegliedert. Die Ausrichtung zur G16 schafft mit ihrem Promenadencharakter einen Aufenthaltsbereich mit Sitzplätzen für die jugendlichen Schüler. Die Fläche zur Erich-Kästner-Schule setzt sich eindeutig durch die Gestaltung, den Materialwechsel im Bodenbelag und das vorgesehene Spielangebot für jüngere Schüler deutlich ab.

FLÄCHEN FÜR SCHULGARTEN, SPIEL-, GRÜN- UND PAUSENFLÄCHEN
Innerhalb des gliedernden Wegesystems finden sich großzügige Felder, welche mit unterschiedlichen Nutzungen belegt werden können. Die Grünflächen werden als Senkgarten angelegt. Die Gliederung der Flächen lässt gleichzeitig parallele Nutzungen zu. So sind z. B. Themen wie Gemüseanbau im Schulgarten, ein Duft- oder Klanggarten, oder auch Biotop-Flächen möglich.
Um den Senkgarten und um die abgesenkten Spielbereiche befinden sich Sitzstufen, die Aufenthaltsbereiche für die Pausen darstellen und auf denen auch Unterricht im Freien stattfinden kann. Alle tieferliegenden Flächen werden mit Rampen barrierefrei zugänglich gemacht und bilden gleichzeitig eine Bewegungsfördernde Topografie.